Tipps und Service
Ich-WG – Blaulichttheater in Friedrichsort PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 12:43 Uhr

BlaulichttheaterDas Leben kann schon hart sein. Dies muss auch der gute Wolfgang feststellen, als er das mütterliche Nest für seine erste eigene Wohnnung verlässt. Dabei ist er doch erst Anfang vierzig. Sein besorgtes Mütterlein lässt ihn auch nur ziehen, wenn er in eine Wohngemeinschaft mit soliden, erfahrenen Mitmenschen zieht, die immer ein waches Auge auf ihren Filius haben. Dumm nur, wenn es diese Mitmieter in der neuen Wohnung nicht gibt. Noch dümmer, wenn Muttern sich ankündigt, eben diese genau unter die Lupe zu nehmen. So muss Wolfgang einige Leute aus seinem Bekanntenkreis zusammentrommeln, um Mama die gewünschte heile Welt vorzugaukeln. Da Wolfgangs Freunde genau so merkwürdig und verschroben sind wie er selbst, läuft der Besuch der besorgten Mutter ganz anders als erwartet... . Ein urkomisches Chaos erwartet die Zuschauer beim Besuch der "Ich-WG", das die Truppe vom Blaulichttheater Kiel am Samstag, dem 18. Februar 2017 um 20:00 Uhr im Pastor-Lensch-Haus in Kiel-Friedrichsort aufführt. 1982 wurde das Blaulichttheater von ehrenamtlichen Mitgliedern der Johanniter-Unfall-Hilfe gründet (daher auch der Name). Seither wird jedes Jahr ab dem Sommer nach Feierabend und an den Wochenenden geprobt, um in der folgenden ersten Jahreshälfte die immer wieder begeisterten Zuschauer zum Lachen zu bringen. So bietet auch 2017 der Zweiakter "Ich-WG" von Andreas Keßner schrägen Humor und skurrile Situationskomik. In Kiel ist seit einigen Jahren das Pator-Lensch-Haus in Friedrichsort der Ort für die "Heimspiele" des Blaulicht-Ensembles. Weitere Aufführungen dort sind am Sonntag, dem 19. Februar um 18:00 Uhr sowie am folgenden Wochenende (Sa. 25. Feb. um 20:00 Uhr und So. 26. Feb. um 18:00 Uhr). Der Eintritt kostet 10,- €. Karten gibt es im Vorverkauf online oder in der Friedrichsorter Buchhandlung Schmidt. Knappe zwei Stunden kurzweilige Theaterunterhaltung zu einem günstigen Preis – was will man mehr? Bühne frei für das Blaulichttheater... .
Bild: © Blaulichttheater Kiel

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 15. Februar 2017 um 12:44 Uhr
 
Als die Bilder laufen lernten – Maschinenmuseum wird zur Flimmerkiste PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 11. Januar 2017 um 11:16 Uhr

ZoetropEin Leben ohne Film oder Fernsehen kann man sich heute kaum noch vorstellen. Entweder man geht ins Kino oder schaut zu Hause auf dem Fernseher oder Computer. Noch nicht einmal "in der freien Wildbahn" ist man vor den bewegten Bildern sicher, Smartphones und Tablets lassen grüßen. Aber es gab auch anno dunnemals die Zeiten "ohne" – und die Jahre dazwischen, als sich die Dinge entwickelten. Um diese Zeit dreht es sich am Sonntag, dem 15. Januar 2017 im Kieler Maschinenmuseum. Unter dem Motto "Das Wunder lebender Bilder" geht es in dem ehemaligen Kieler Gaswerk zum Auftakt des neuen Programmjahres auf die Reise in jene Tage, als die Bilder laufen lernten. Allerlei obskure Apparate bringen Klein wie Groß zum Staunen. Sei es der Guckkasten, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf den Jahrmärkten mehrdimensionale Bilder vorgaukelte, oder das Zoetrop, auch Wundertrommel genannt, das Bilderreihen so ablaufen ließ, das eine fließende Bewegung entstand. Das auch zu bestaunende Praxinoskop ließ gar Bildfolgen von bis zu 15 Minuten Länge ablaufen. Jörg Klinner begleitet die Vorführungen und die Ausstellung mit fachkundigen Kommentaren.Wenn es den Lütten dann doch zu langweilig werden sollte, können diese sich derweil unter Aufsicht selber Daumenkinos oder Wundertrommeln basteln. Von 11 bis 17:00 Uhr lädt das Kieler Maschinenmuseum an diesem Sonntag ein, die Urgeschichte des Kinos kennenzulernen. Der Eintritt ist wie immer frei, eine kleine Spende wäre nett. Für Speis und Trank hat natürlich das hauseigene Café SCHRAUBE geöffnet. Wer tiefer in die Materie eintauchen möchte: Am folgenden Freitag, dem 20. Januar geht an gleicher Stelle um 19:00 Uhr die Abendgala "Laterna Magica – Eine Bilderreise mit der Zauberlaterne" über die Bühne. Die Gala kostet 10,- Eintritt (erm. 8,-€ / Kinder 4,-€). Film ab... !

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. September 2019 um 07:39 Uhr
 
Ostsee-Info-Center – Meer hören, Meer fühlen, Meer sehen PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 30. November 2016 um 12:10 Uhr

OICWenn es draußen stürmt und schneit, die Temperaturen die Frostgrenze erreichen und die Scheiben der Autos vereisen, hat die Ostsee auch ihren Reiz. Wer ganz mutig ist, bummelt dick eingemümmelt am Strand oder auf der Promenade. Es geht aber auch behaglicher. Im Ostsee-Info-Center in Eckernförde kann man ganzjährig trockenen Fußes die Ostsee mit allen Sinnen genießen. Die maritime Erlebnisausstellung befindet sich direkt an der Küste, wo sich der Eckernförder Strand und der Hafen "Moin" sagen. Seit 2008 kann man dort Landschaftsmodelle mit Steilküsten, Stränden und Seegraswiesen studieren, ohne dass man stundenlang durch die Gegend wandern muss. In verschiedenen Aquarien ist die Fauna und Flora der Ufer- und Flachwasserzonen wie auch der Hochsee zu bewundern. Im großen Fühlbecken können kleine wie große Ostseeinteressierte unter fachkundiger Aufsicht Plattfische streicheln oder Seesterne über die Hände gleiten lassen (Übrigens: Die Tiere haben keinen Stress – wenn sie keine Lust haben, ziehen sie sich zurück). Ein Original-Ruderhaus eines Fischkutters lädt zum virtuellen Törn auf die Ostsee ein. Ein besonderes Erlebnis bietet die Horchstation (Hydrophon). Hier kann man den Geräuschen der Unterwasserwelt lauschen. Wie klingen dort Schiffsmotoren, welche Laute erzeugen Schwimmer und Taucher, wie hören sich Wind und Wellen an? All dies und vieles mehr läßt sich im "OIC" erleben. Nach einer Renovierungspause geht das maritime Erlebniszentrum in Eckernförde am Sonntag dem 4. Dezember von 10 bis 16:00 Uhr mit einem bunten "Tag der offenen Tür" wieder an den Start. Mit zahlreichen Mitmachaktionen, "Raubtierfütterung", Tombola (jedes Los gewinnt) und jahreszeittypischen Leckereien wird die baltische Wintersaison eingeleitet. In den nächsten Monaten ist das Ostsee-Info-Center dienstags bis sonntags von 11 bis 17:00 Uhr geöffnet (von April bis Oktober täglich von 10 bis 18:00 Uhr). Der Eintritt kostet 4,-€ (Kinder 2,-€). Anfang 2017 gibt es noch eine weitere Attraktion: am Steg vor dem OIC wird in vier bis fünf Metern Wassertiefe die bundesweit erste Unterwasser-Live-Webcam mit einem Rundumblick installiert. Auf dem Monitor im Haus, auf der Internetseite des OIC oder auf der Website der Eckernförder Touristik kann man sich dann "live und in Farbe" die Quallen, Fische, Schweinswale, Delfine oder Touristen anschauen, die sich in der Eckernförder Bucht tummeln.... Die Ostsee ruft – nicht zurückrufen, sondern hingehen – ins Ostsee-Info-Center nach Eckernförde!
Bild: wikimedia / Frank Vincentz

 
Mediendom Kiel – Spektakulär ins neue Jahr PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Dienstag, den 03. Januar 2017 um 09:45 Uhr

360 InfinityDer Kieler Mediendom nimmt im Jahr 2017 wieder rasante Fahrt auf. Gleich zwei neue, sensationelle Programm-Highlights stehen ab Januar auf dem Spielplan des Multimedia-Planetariums in Neumühlen-Dietrichsdorf. Mit "Voices in the Dark" entführt der Erfolgskomponist Mike Batt in Zusammenarbeit mit Terry Rudat und einem erlesenen Team von 3D-Designern, Grafikern und Videokünstlern die Zuschauer in magische Welten. In dem audiovisuellen Erlebnis scheinen Tänzer durch die 360°-Projektionskuppel zu schweben, eine Postkarte öffnet die Tür zu einer versunkenen Stadt, in der Tarotkarten und Fresken zum Leben erweckt werden – diese und weitere phantastische Welten öffnen sich den Betrachtern. Das sensationelle Erlebnis für Auge, Ohr und Kopf vereint neueste HD-Filmtechnik mit 3D-Animation und perfektem Surroundsound und verspricht, ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Auch der zweite neue Programmpunkt dürfte alle Sinne beanspruchen. Die erfolgreiche futuristische Freizeitpark-Animation "Space-Park360" findet seine spektakuläre Fortsetzung in "Space-Park360: Infinity". Neun Fahrgeschäfte nehmen die Zuschauer mit in eine Achterbahnfahrt zwischen Planeten und Sonnensystemen. Die technische Umsetzung des Vorgängers wurde noch perfektioniert und läßt die "Fahrgäste" die Action hautnah erleben: Wenn es zu heftig wird, bitte Augen schließen... . Nachdem lizenzrechtliche Gründe in den letzten Jahren neue Aufführungen schwierig werden ließen, startet der Kieler Mediendom 2017 mit den zwei Premieren wieder voll durch – weitere sollen folgen. Mit 10,-€ ist man bei den neuen Programmen dabei (ermäßigt 8,-€). Natürlich sind auch noch viele der "gewohnten" Aufführungen am Start: die Kinder brauchen auf "Lars, den Eisbären" nicht zu verzichten. Die ausführliche Programmübersicht für Januar bis Juni 2017 mit der Möglichkeit zur Online-Reservierung gibt es HIER. Anschnallen und festhalten: der Mediendom gibt wieder Gas – Countdown läuft... .
Bild: fh-kiel / © Dome3D LLC

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. Januar 2017 um 23:59 Uhr
 
Es war einmal... PDF Drucken
Geschrieben von: Tina   
Dienstag, den 29. November 2016 um 10:03 Uhr

„Ach wie gut, dass niemand weiß, dass ich Rumpelstilzchen heiß.“, diesen Spruch kennt so gut wie jeder und jeder kann diesem ein Gesicht zuordnen. Märchen begleiten uns von Kindesbeinen an, ob nun als Film, als vorgelesene Geschichte, als Theaterstück, Ballett oder Hörbuch. Präsent sind sie immer, aber vor allem in der Weihnachtszeit. Jede Kultur hat ihre eigenen Märchen und genau das ist der Punkt: Märchen sind eine alte Form einer Überlieferung. Charakteristisch für sie sind die Figuren und die Handlung, die in der Regel auf keine bestimmte Zeit festgelegt ist. Wie Menschen handelnde Tiere, Zauberei und Hexerei – ja auch Hexen selbst und andere Fabelwesen wie Drachen oder Einhörner sind ein eindeutiges Zeichen für Märchen. Kaum einer weiß jedoch, dass die ersten Fassungen dieser Märchen häufig nicht ganz so harmlos sind wie jene Versionen, welche wir heute kennen. Oder kennen Sie die Ausgabe, wo den Stiefschwestern von Aschenputtel Zehen und Fersen abgeschnitten werden, damit der Schuh passt? Selten kann man sich an diese Geschichten erinnern und doch bilden sie das Urgestein der Märchen, die wir heute kennen. Hier bei uns wurde der Begriff 'Märchen' vor allem von den Brüdern Grimm geprägt. Es gibt vermutlich kaum einen, der nicht mindestens ein Märchen dieser Autoren kennt. Und jedes Jahr zu Weihnachten kommen die Klassiker wieder groß raus. Auf einmal findet man überall „Schneewitchen“ und „Cinderella“, „Nussknacker und Mäusekönig“; wobei letzteres meistens nur als Nussknacker bekannt sein dürfte. Es gibt für uns kaum ein Weihnachtsfest ohne Märchen. Und so gibt es auch dieses Jahr  wieder viele Veranstaltungen, die entweder ihre ganz eigene Version eines Märchens oder die klassische Version zeigen. Das Opernhaus und das Kieler Ballettensemble laden Sie dieses Jahr ein, mit ihnen den „Nussknacker“ zu erleben. Ebenfalls im Opernhaus zeigt Ihnen ein Theaterensemble die magische Geschichte der „Aschenputtel“. Außerdem findet im Schauspielhaus die Aufführung von William Shakespeares „Wintermärchen“ statt. Um die Zeit bis zu den Festtagen über die Runden zu kommen, gibt es also, auch ohne den Fernseher anzuschalten, genug Auswahl und Darbietungen, welche uns perfekt auf Heiligabend einstimmen können.
Bildquelle: flickr.de | Rente42

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 29. November 2016 um 12:37 Uhr
 
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