Tipps und Service
Von der Hand in den Mund – Obsternte für Jedermann und -frau PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Freitag, den 09. Juni 2017 um 09:38 Uhr

AepfelKirschen oder Äpfel frisch vom Baum und selbst geerntet schmecken einfach doppelt gut. Aber der Kleingärtner um die Ecke wird wenig erfreut sein, wenn man ohne zu fragen über die Hecke hüpft und sich an seinen Obstbäumen zu schaffen macht. Und im Zweifelsfall fühlt sich eine Mistforke im Mors auch recht unangenehm an... . Was also tun? Na klar gibt es Obstfelder z. B. mit Erdbeeren zum selber pflücken gegen Bares, aber es gibt auch zahlreiche Obstbäume und -sträucher für die kostenlose Ernte. Dies ist möglich, wenn sich diese auf öffentlicher Fläche befinden, beispielsweise am Straßenrand, an Alleen oder neben öffentlichen Parkplätzen. Dort gibt es nicht nur Obst, sondern auch Nüsse, Esskastanien oder Kräuter und vieles mehr. Wo findet man nun aber diese natürlichen Supermärkte für lau? Man kann natürlich mit offenen Augen durch die Gegend streifen. Da aber viele Augen mehr sehen, gibt es das Portal "mundraub.org". Hier können Örtlichkeiten gemeldet werden, wo die "öffentlichen Lebensmittel" zu finden sind. Diese werden auf einer interaktiven Landkarte eingetragen und sind somit für jeden zugänglich. Auch Stadtverwaltungen und Kommunen melden ihre "Besitztümer" häufig auf mundraub.rorg, um sie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Zudem organisieren die "Mundräuber" Pflege-, Pflanz- und Ernteaktionen und spezielle "Entdeckertouren". HIER geht es zur internationalen "Speisekarte". Einfach mit der Adressuche das Wunschgebiet aussuchen und los gehts. mundraub.org übernimmt jedoch keine Garantie, dass die eigentlich öffentlichen Flächen nicht vielleicht doch verpachtet sind. Im Zweifelsfall einfach nachfragen oder – speziell wenn ein Zaun da ist: weiter zum nächsten Baum. Man sollte auch nicht säckeweise Erntegut wegschleppen. Einfach nur soviel, wie gerade benötigt. Das Obst ist schließlich für alle da. Also: Ein kleiner Klick für einen Menschen – ein großer Kick für Leib und Seele. Viel Spaß!
Bild: Wikimedia / Public Domain

 
Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung – Gemeinsam erleben in Kiel PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 24. Mai 2017 um 09:35 Uhr
Uni und Theater

Am Wochenende nach Himmelfahrt tut sich was auf Kieler Bühnen. Kultur, Information und politische Statements gibt es am Samstag an der Christian-Albrechts-Universität und am Sonntag im Kieler Schauspielhaus – und das zum Nulltarif. Los geht es am Samstag, dem 27. Mai um 15:00 Uhr auf dem Audimax Vorplatz der CAU mit dem "Campus Festival 2017 – Umsonst und draußen". Zum zweiten Mal findet das Festival unter dem Motto "Contre Le Racisme" statt und wendet sich lautstark gegen jede Ausgrenzung und Diskriminierung. Aus dem In- und Ausland bieten Bands eine musikalische Bandbreite von Latin Rock, Brachialpop, Punk bis hin zu "Straßenkötersoul" für Solidarität und Gemeinschaft. Zudem gibt es zahlreiche Infostände, an denen über die Problematik des Rassismus und des rechten Gedankenguts aufgeklärt wird. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl zu zivilen Preisen auf seine Kosten. Infos über das Line-Up des Festivals gibt es HIER. Wenn dann am Samstag noch die Sonne lacht – wonach es derzeit aussieht – steht einem stimmungsvollen Festival "umsonst und draußen" nichts im Weg. Natürlich heißt es hierzu auch: Refugees welcome! Womit wir gleich beim Thema für Sonntag wären: "All Together – Bühne frei für Geflüchtete" heißt es am 28. Mai 2017 ab 15:00 Uhr am Kieler Schauspielhaus. Nach der Eröffnung von Generalintendant Daniel Karasek gibt es auf 5 Bühnen Programme von Geflüchteten aus 10 Nationen. Menschen aus Syrien, Armenien, Eritrea und vielen weiteren Ländern stellen beispielsweise mit szenischen Darstellungen, Filmen, Musik ihre Heimat ,ihre Kultur und natürlich sich selbst vor. So schwinden Berührungsängste und es wird klar, dass Integration keine Einbahnstraße sein muss. Der Eintritt für dieses Theatererlebnis ist frei. Weitere Infos: HIER. Ein Wochenende voller kultureller Erlebnisse und zwischenmenschlicher Erfahrungen – vereint mit Verständigung und politischer Information – wartet. Nicht warten lassen – hingehen. Wie gesagt: Kost nix!
Bild: Theater Kiel

 
Raus in den Frühling, rauf auf den Sattel – Mit dem Rad durch Kiel PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Freitag, den 24. März 2017 um 10:24 Uhr

RadtourEs ist wieder geschafft: Der Winter hat sich nahezu unverrichteter Dinge vom matschigen Acker gemacht und schon weht das laue Frühlingslüftchen – dann und wann auch noch eisig und feucht – durch die Straßen und über die Förde. Immer mehr Menschen machen sich nun daran, das olle Fahrrad aus dem hintersten Kellerloch zu kramen. Schnell einen frühlingsfrischen Funktions-Check und schon heißt es: rein in den Sattel, in die Pedale treten und ab nach... - ja wohin eigentlich? In der Freizeit ziellos durch die Gegend zu biken, ist auch nicht jedermanns / -fraus Ding. Aber die Landeshauptstadt Kiel läßt ihre radfahrenden Schäfchen nicht im Stich: Zu verschiedenen Interessenschwerpunkten wurden – herausgegeben vom Kieler Tiefbaumant - Pläne für Radtouren zusammengestellt, die nach Lust, Laune und Kondition vom Umfang her auch variabel sind. Alle, die neu in Kiel sind, können ihre neue Heimat gleich auf drei Törns unter die Pedale nehmen. Diese unterteilen sich in Nordwest, Südwest und Ostufer. Natürlich können auch Kieler Eingeborene auf diesen Touren neue Altigkeiten der Stadt erkunden. Gleich auf zwei verschiedenen Routen kann man auf den Spuren von Tatort-Kommissar Borowski die Drehorte des Krimi-Urgesteins abklappern. Man kann beispielsweise von Leichenfundort zu Leichenfundort radeln oder das "Polizeipräsidium" in der Arkonastraße besuchen. Natürlich darf auch die Holtenauer Hochbrücke nicht fehlen, auf der Borowksi seinem klapprigen Passat einst den Gnadenschuss verpasste. Wer es etwas ruhiger mag, ist bei der maritimen Radtour gut aufgehoben. Sportlich wird es hingegen bei der Mountainbiketour. In den Flyern gibt es neben der Streckenführung natürlich auch nützliche Infos zu den einzelnen Tourpunkten. Bei drei Fahrradrallyes kommen sogar Ratefüchse mit einem jeweiligen Frage- / Antwortspiel auf ihre Kosten. Service am Rande: Zu fast jeder Tour gibt es Dateien für das Navi oder Smartphone kostenlos zum Download. Wo? HIER! Hier kann man auch die Flyer herunterladen. Diese gibt es auch kostenlos im Umsteiger am Hauptbahnhof zum Mitnehmen. In diesem Sinne: ab in die Pedale und statt Hals- und Beinbruch: Plattfuß und Kettenriss... .
Bild: flickr / satta

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. März 2017 um 10:28 Uhr
 
Kieler Wochendfrage: Ab in die Förde oder ab in die Luft? PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 29. März 2017 um 09:51 Uhr

Anbaden und HoltenauDer Frühling erobert Kiel: Die Krokusse und Osterglocken recken die Köpfe in die Sonne und die Vögel zwitschern sich die Seele aus ihren kleinen Leibern. Auch die Kielerinnen und Kieler treibt es mehr und mehr vor die heimische Tür. Besonders am Wochende stellt sich immer wieder die Frage: Wohin? Erst recht, wenn man mal "etwas Anderes" unternehmen will. Das erste Aprilwochenende bietet da gleich zweimal die Gelegenheit, in Kiel Besonderes zu erleben. Am Samstag, dem 1. April sind alle eingeladen, einen herzhaften Sprung in die doch noch arg erfrischende Kieler Förde zu wagen. Was für viele eher wie ein Aprilscherz daher kommen dürfte, ist seit Jahren bereits eine beliebte Tradition. Bevor um 12:30 Uhr der offizielle Startsprung in die Badesaison 2017 stattfindet, beginnt schon eine Stunde früher das offizielle Programm in der Badeanstalt Düsternbrook. Es gibt die Gelegenheit, nochmal einen vorsorglichen Gesundheitscheck machen zu lassen und am Aufwärmprogramm mit Trainern des KMTV teil zu nehmen. Dann heißt es: Hinein in die Förde! Ob in Badebuxe, Bikini oder – wie andere Feiglinge – im Neoprenanzug. Wer einen der zahlreichen Preise absahnen möchte, sollte sich bei der Kostümwahl aber schon etwas Mühe geben. HIER gibt es noch einen Blick auf die offiziellen Anbade-Seiten von Kiel-Sailing-City. Nach ausgiebigem Abtrocknen und Aufwärmen öffnet am Sonntag, dem 2. April 2017 der Flughafen Kiel-Holtenau die Pforten. Von 11:00 bis 16:00 Uhr präsentieren sich die ansässigen Firmen und Vereine im Rahmen eines Aktionstages und gewähren interessante und spannende Blicke hinter die Kulissen des Kieler Flughafens. Von Papierflieger-Basteln bis zu Rundflügen ist alles geboten. Es gibt Tower-Führungen, Feuerwehr-Action und vieles mehr. Ferner gibt es Infos über Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. HIER gibt es einen Blick auf die Internetseiten des Aktionstages. Es gibt also keine Ausreden, dieses Wochenende mit dem Mors zuhause zu bleiben. Nix wie raus in den Kieler Frühling... .

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. März 2017 um 11:18 Uhr
 
Studieren? - So gehts! - Studien-Informations-Tage 2017 in Kiel PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Freitag, den 10. März 2017 um 10:07 Uhr

Studien-Info-TagrIrgendwann geht für jeden die Schulzeit zu Ende. Dann stellt sich die Frage: Wat nu? Weiterbildende Schule, berufsbildende Schule, Ausbildung oder steht gar ein Studium zur Debatte? Um den letzten Punkt dreht es sich bei den jährlich stattfindenden "Studien-Informations-Tagen" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Vom 21. bis zum 23. März 2017, jeweils von 9:00 bis 15:00 Uhr, stellt sich die CAU allen Studieninteressierten vor und informiert umfassend über alle Fragen des Studiums. Beispielsweise wird geklärt, wie die wissbegierigen jungen Erwachsenen überhaubt einen Studienplatz ergattern können. Welche Voraussetzungen gibt es und welches ist der passende Studiengang? Um dies zu klären, werden in einzelnen Vorträgen die unterschiedlichsten Studienfächer vorgestellt. Die "normalen" Fächer wie Medizin oder Sport sind ja noch geläufig. Aber wem sagen schon die Themen "Frisistik" oder "Vergleichende Slavistik" etwas? Auch über den Aufbau des Studiums und die Abschlüsse gibt es Infos satt. Es ist schließlich beruhigend zu wissen, dass man sich als "Bachelor" nicht zwangsläufig im Privatfernsehen zum Deppen machen muss, sondern einen wertvollen akademischen Grad erreicht hat. Zudem gibt es Antworten auf die Frage, wie die Studienzeit finanziert werden kann, wenn Mama und Papa keine Taler auf den Tisch legen können oder wollen. Was geht in Sachen BAföG, Stipendium, Studienkredite oder Jobs? Selbstverständlich steht das Studium an der CAU auch Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung offen. Mögliche Fragen zu dieser Thematik werden im Rahmen der Informationstage schnell und umfassend geklärt. Wichtig in der heutigen Zeit sind auch die Studienmöglichkeiten für Interessierte mit Fluchthintergrund – welche Sprach- oder sonstige Vorbereitungskurse unterstützen beim Studium? Infos hierüber und weitere wichtige Tipps gibt es auf Deutsch, Englisch und Arabisch. Übrigens: Schülerinnen und Schüler können sich für den Besuch der SIT vom Unterricht befreien lassen – die benötigten Teilnahmebescheinigungen werden vor Ort ausgestellt. Für den genauen Ablaufplan der Studien-Information-Tage 2017 und das Formular für die mögliche Unterrichtsbefreiung geht es HIER auf die entsprechende Seite der Christian-Albrechts-Universität.
Bild: ©Jürgen Haacks / Uni Kiel

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 10. März 2017 um 10:21 Uhr
 
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