Tipps und Service
Der Frühling ruft – Kiel ruft zurück PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Donnerstag, den 26. April 2018 um 10:56 Uhr

PlakatAuch wenn das Wetter nicht so richtig weiß, was es will (gilt ja eigentlich für jede Jahreszeit), der Frühling ist hochoffiziell schon längst im Gange. Meteorologisch begann er bereit am 1. März, astronomisch kam der Frühling am 20. März um 17:15 Uhr (MEZ) aus den Federn (Klugscheisser-Modus aus!). Höchste Zeit, dass auch in Kiel der Lenz fröhlich begrüßt wird. Am Samstag, dem 28. April und Sonntag, dem 29. April feiert die Landeshauptstadt in der gesamten Innenstadt getreu dem Motto „Kiel blüht auf“ ein Frühlingsfest. Jeweils von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich der Asmus-Bremer-Platz in eine rund 800m² große Gärtnerei, wo man sich auf dem Blumen- und Geranienmarkt mit allerlei bunt blühendem Grünzeug für Garten, Balkon oder die heimische Wohnstube eindecken kann. Entlang der Holstenstraße lockern zudem viele Mitmachaktionen für die ganze Familie das Frühlingswochenende auf. Auch Leib und Magen kommen nicht zu kurz. Wer noch Appetit auf mehr hat, wird auf dem Rathausplatz fündig. Dort steigt (sogar noch bis einschl. 1. Mai) das Street Food Festival, wo bei Live-Musik kulinarische Kreationen wie Chili con Carne, Pasta, Burger und viele andere Leckereien auf hungrige Leckermäuler warten (1,-€ Eintritt). Vor dem ehemaligen Anson´s Gebäude bittet hingegen OB Dr. Ulf Kämpfer zum Frühjahrsputz. Zusammen mit ansässigen Händlern lädt der OB alle Bürgerinnen und Bürger ein, mit ihm des Besen zu schwingen teilweise auch unter der rhythmischen Anleitung der Tanzschule Ströhemann Brink beim gemeinsamen „Besentanz“. Auch die Geschäftsleute rund um den Berliner Platz machen mit speziellen Aktionen darauf aufmerksam, dass dort zwar gebuddelt und gebohrt wird, bis der Arzt kommt, das „normale“ Leben aber weiter geht. Am Sonntag ist in Kiel nicht nur in der Innenstadt der Trubel groß. Neben den Geschäften in der Holstenstraße öffnen auch die großen Einkaufs-Center im gesamten Stadtgebiet (Citti-Park, Ikea, Famila-Wik und „Die Holtenauer“) ihre Pforten und laden zum Sonntags-Shopping-Bummel ein. Der Frühling kann also kommen, wenn er nicht schon längst da wäre…
Bild: Kiel Sailing City

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. September 2019 um 07:39 Uhr
 
Wer wird denn gleich in die Luft gehen? – Flughafen Holtenau: Ja oder Nein? PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Donnerstag, den 19. April 2018 um 10:32 Uhr

Tower HoltenauManch einer wird sich vielleicht gewundert haben, warum die Straßenränder mit Wahlplakaten zugekleistert sind. Die Reste von der letztjährigen Bundestagswahl? Nö! Am 6. Mai 2018 stehen in Schleswig-Holstein Kommunalwahlen an! In Kiel sind rund 198.000 Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, per Kreuzchen über die Zusammensetzung der nächsten Kieler Ratsversammlung zu entscheiden. Doch nicht nur das - für die Kielerinnen und Kieler steht zeitgleich der Bürgerentscheid über die Zukunft des Fluglandeplatzes Holtenau an. Die Frage hierbei lautet: „Sind Sie dafür, dass der Verkehrslandeplatz Holtenau geschlossen und stattdessen auf dem Gelände ein mischgenutzter Stadtteil mit weitest möglich kommunalem und gemeinnützigem Wohnungsbau und Gewerbe entwickelt wird?“. Wer sich noch nicht sicher ist, wen er in die Ratsversammlung wählen soll, findet HIER durch den „Lokal-o-Mat“ möglicherweise Antworten. Wer sich in Bezug auf den Flughafen Holtenau unsicher ist, kann sich vor Ort schlau machen. Am Sonntag, den 22. April 2018 lädt die Interessengemeinschaft Airpark Kiel zum „Tag der offenen Hangartore“ ein. Hierbei soll auf die wirtschaftliche und soziale Bedeutung der Luftabteilung des „Port of Kiel“ hingewiesen werden. Die ansässigen Firmen stellen sich vor und präsentieren ein Programm für die ganze Familie, einschließlich Tower-Besichtigung und Schnupperflüge. Auch die Wichtigkeit des Flughafens für Organtransporte wird durch Betroffene deutlich gemacht. Das leibliche Wohl kommt natürlich auch nicht zu kurz. Nochmal kurz die Eckdaten: „Tag der offenen Hangartore“, 22. April 2018, 11 bis 17 Uhr, Flughafen Holtenau, Boelckestraße 100, 24159 Kiel. Viel Spaß! Übrigens: Wer keine Lust hat, am 6. Mai aus dem Haus zu gehen: In Kiel geht die Briefwahl ganz einfach (eigene Erfahrung): Einfach auf diesen Link klicken, zum Kontaktformular runterscrollen, das Formular ausfüllen und schon kommen die Wahlunterlagen und die Unterlagen für den Bürgerentscheid schnell und unbürokratisch ins Haus geflattert. Dann nur noch Kreuzchen machen, die Umschläge in den Postkasten werfen (Portofrei) und das war’s schon. In Eckernförde funktioniert es auch so einfach – HIER geht´s lang. Immer dran denken: Wer die Wahl hat, hat die Wahl… .
Bild: flickr / Rüdiger Stehn

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. September 2019 um 09:06 Uhr
 
Nix wie rein in die Förde – Anbaden 2018 PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Montag, den 19. März 2018 um 11:17 Uhr

Kieler FördeMitte März 2018 an der Kieler Förde. Dick eingemümmelte Gestalten stehen am Ufer und blicken scheinbar sehnsüchtig auf das kühle Nass. Eisiger Wind peitscht ihnen in stürmischen Böen um die Ohren und treibt Schneeflocken und Graupel vor sich her. Unter den rot gefrorenen Nasen bilden sich langsam Eiszapfen und doch macht sich ein Gedanke breit: Jetzt ein Sprung in die Kieler Förde – das wäre doch was… . Alles Verrückte? Nein! Es ist wirklich soweit. Am Sonntag, den 25. März 2018 wird die Badesaison im Seebad Düsternbrook offiziell eröffnet. Die Badewütigen scharren schon mit den Flip-Flops, wenn um 11:30 Uhr das muntere Treiben auf dem Steg der Badeanstalt endlich losgeht. Die AOK Nordwest bietet vor dem ersten Sprung in die Fördewellen noch einen kurzen Gesundheits-Check in Form von Lungenfunktions- und Venentests an. Das „Warm up“ der eiskalten Wasserratten übernehmen Trainerinnen und Trainer des KMTV. Um 12:30 Uhr heißt es dann: Hinein in die Fluten. Ob nun in Badebüx, Bikini oder im Neoprenanzug (Feigling?) – die Kieler Förde ruft. Die originellsten Outfits werden natürlich prämiert. Für alle Fälle steht selbstverständlich die Wasserwacht bereit. Eine extra Anmeldung ist für Einzelplanscher nicht erforderlich. Zum anschließenden Aufwärmen stehen reichlich kostenlose Heißgetränke bereit. Eine Faßsauna bringt die tiefgekühlten Fördespringer sogar wieder zum Schwitzen. Wie in den letzten Jahren wird auch 2018 wieder ordentlich viel los sein am Badesteg. Darum gilt für alle mutigen Schwimmerinnen und Schwimmer, wie auch für die, die den im positiven Sinne „Verrückten“ zuschauen wollen, rechtzeitig die besten Plätze zu sichern. Dann kann die Badesaison 2018 richtig losgehen. Nochmal die Eckdaten:
Anbaden 2018 im Seebad Düsternbrook, Kiellinie 130, Sonntag 25. März ab 11:30 Uhr
Wer weiß, vielleicht bekommen wir ja endlich mal wieder einen Sommer, der den Namen auch verdient hat. Bei sommerlichen Temperaturen macht das Baden in der Kieler Förde natürlich noch mehr Spaß als im kalten Frühling – die Hoffnung darauf hält uns aufrecht…
Bild: flick / liebeslakritze

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. März 2018 um 23:07 Uhr
 
Wann wird’s mal wieder richtig Sommer: Die Zeit wird reif gemacht PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 21. März 2018 um 11:56 Uhr

SommerzeitDie Experten diskutieren sich über das Für und Wider die Köpfe wund, so mancher normal sterbliche Zeitgenosse flucht Jahr für Jahr und braucht jeweils gefühlte Ewigkeiten, um sich an die Neuerung zu gewöhnen. Die Rede ist natürlich von der Uhrenumstellung auf die Sommerzeit, die an diesem Wochenende wieder ansteht. Auch die Natur, besonders die Tiere, ist jedes Mal eine ganze Zeit lang durch den Wind, wenn „der Mensch“ mal wieder an der Zeit dreht. Im Frühling 1916 wurde die Sommerzeit im damaligen Deutschen Reich zum ersten Mal eingeführt. Der Grund war schlicht und brutal: Im ersten Weltkrieg konnte man sich so länger im Hellen die Köpfe einschlagen. Nach dem Krieg, 1919, wurde das Theater dann wieder sein gelassen. Die Zeitumstellung, mit der wir heute leben (müssen), geht auf die Ölkrise 1973 zurück. Um Energie zu sparen, machte Frankreich 1976 den Vorreiter. Die Bundesrepublik beschloss 1977, das Spielchen mit zu machen. Aus Rücksicht auf die DDR ließ man jedoch zunächst die Finger davon. Erst als „die Zone“ 1979 von selbst auf den Trichter kam, führte auch West-Deutschland ab 1980 Sommer- und Winterzeit ein. Bis in die heutige Zeit wird fleißig diskutiert und geflucht, aber (noch) heißt es Jahr für Jahr: Uhren umstellen. 2018 gilt es am Sonntag, 25 März, den Wecker auf 2 Uhr nachts zu stellen, um dann pünktlich die Uhren um eine Stunde auf 3 Uhr vorzustellen. Danach kann man voller Ärger über die geklaute Stunde wieder unter die Bettdecke verschwinden. Wenn man sich dann endlich an die „neue“ Zeit gewöhnt hat, kommt schon wieder die Winterzeit. Wer schon mal das Datum in seinen Kalender schnitzen will: Am Sonntag, den 28. Oktober 2018 wird die Uhr von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt und der Spaß hat für dieses Jahr ein Ende. Bis dahin wünschen wir einen guten Sommer – und immer lächeln dabei…
Bild: wikimedia / public domain

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 21. März 2018 um 20:13 Uhr
 
Alles SCHUFA, oder was? PDF Drucken
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 14. März 2018 um 10:11 Uhr

Blick aufs GeldDer Begriff SCHUFA dürfte jedem Erwachsenen schon mal in irgendeiner Form vor die Füße gefallen sein. Spätestens, wenn man wegen einer negativen SCHUFA-Auskunft Schwierigkeiten bekommt, eine Wohnung zu mieten oder gar einen Mobilfunkvertrag zu bekommen, bekommt der Begriff für den Einzelnen doch einen faden Beigeschmack. Aber was steckt eigentlich hinter dem Namen SCHUFA? Der Name ist die Abkürzung für „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“. Dahinter verbirgt sich eine Auskunftei, die ihre Mitglieder über die Kreditwürdigkeit möglicher Kunden informiert. Die nötigen Daten bekommt die SCHUFA von Banken, Handelsunternehmen, die auch „auf Pump“ verkaufen und vielen anderen angeschlossenen Unternehmen. Sogar auf die Schuldnerverzeichnisse der Amtsgerichte greift die SCHUFA zu. Da stellt sich dann die Frage: Was speichert der Informationskrake? Zunächst werden die persönlichen und die Kontaktdaten festgehalten. Danach geht es ums Geschäftliche: Welche Bankkonten gibt es und sind Kreditkarten im Umlauf? Gibt es Mobilfunk- oder sonstige Telefonverträge? Bei welchen Versandhandelsunternehmen bestehen Kundenkonten? – um nur einige Beispiele zu nennen. Und schon sind wir beim Eingemachten: Gibt es Forderungen, die nicht bedient wurden (werden konnten), sind diese vielleicht schon vor Gericht gelandet und was läuft in Sachen eidesstattlicher Versicherung oder Privatinsolvenz? Bei so viel gesammelten Daten kann einem als Verbraucher schon schummerig werden. Zumal die SCHUFA anhand dieser Daten auf Wunsch sogenannte „Score-Werte“ ermittelt, mit denen die Wahrscheinlichkeit angezeigt wird, dass ein Kredit oder eine Forderung von dem Kunden beglichen wird. Gegen die Ermittlung und Verwendung dieser Werte kann man schriftlich bei der SCHUFA Widerspruch einlegen. Ob man so allerdings sein Ziel erreicht, sei dahingestellt. Nun stellt sich die Frage, auch für jemanden, der gerade keinen Kredit benötigt und auch sonst keine Geschäfte am Start hat: Was weiß die SCHUFA eigentlich über mich? Hierüber müssen die SCHUFA und auch andere Auskunfteien einmal im Jahr auf Antrag kostenlos Auskunft geben. Dies wurde am 01.April 2010 (kein Scherz) in §34 Abs. 4 Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) geregelt. Die SCHUFA erteilt natürlich gerne Auskunft – gerne auch gegen Geld. Wer sich für die laut Gesetzgeber kostenlose Datenübersicht nicht ewig durch die kostenpflichtigen Angebote auf den Online-Seiten der SCHUFA klicken möchte, kann sich das Formular HIER direkt herunterladen: Einfach die gewünschte Sprache auswählen, ausdrucken und ausfüllen – konzentriert natürlich, sonst kann es auch so Geld kosten. Das Formular zusammen mit einer Kopie des Personalausweises, Reisepasses oder der Meldebescheinigung an die SCHUFA schicken und schon kommt die Datenauskunft ins Haus geflattert. Sollten fehlerhafte Daten auffallen, muss man sich direkt an die SCHUFA wenden. Die Datenauskunft ersetzt jedoch nicht die Auskunft, die beispielsweise ein Vermieter haben will (es sei denn, er ist sehr nett…). Für diese Auskunft gilt weiter: Zahlemann und Söhne – die SCHUFA will ja auch leben… ;-)
Bild: wikimedia / Images Money

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 14. März 2018 um 23:14 Uhr
 
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