Tipps und Service
Der Countdown läuft: Kieler Woche 2017 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Dienstag, den 13. Juni 2017 um 10:01 Uhr

Amy MacdonaldEs geht schon wieder los. Alle Jahre wieder wird in Kiels Innenstadt in der ersten Junihälfte gehämmert und gesägt, was das Zeug hält. OK, durch den Abrißlärm des Woolworth-Gebäudes und der Markthalle ist deutlich weniger zu hören. Dennoch steht die Kieler Woche 2017 erbarmungslos vor der Tür. Am Sonnabend, dem 17. Juni wird die Festwoche in diesem Jahr offiziell eröffnet. Los geht die Chose jedoch schon am Freitag, dem 16. Juni 2017. Alle Stände, die dann mit dem Aufbau fertig sind, können aufmachen und auch die Musik geht ab. Wo früher einzelne Bühnen den "Soundcheck" machten, geht heutzutage das komplette Programm los. Neben den lokalen Cover- und Tanzbands locken auch bekannte Namen die Massen kostenlos vor die Open-Air-Bühnen. Der erste internationale Star ist in diesem Jahr Amy Macdonald. Die sympathische Schottin, die in diesem Jahr ihren 30. Geburtstag feiert, schaffte vor 10 Jahren mit ihrem Album "This is the Life" und der gleichnamigen Single, sowie dem Titel "Mr. Rock & Roll" ihren Durchbruch. Seither belegten ihre Alben mit deutlich Folk-geprägten, weitgehend akustisch gehaltenen Titeln Spitzenplätze in den europäischen Charts. Ihr neuestes Album "Under Stars" erschien Anfang 2017 und bietet neben eigenen Songs Amys Interpretation von Bruce Springsteens Klassiker "I´m on Fire" – sehr gelungen. Um 19:00 Uhr legt Amy Macdonald am Freitag auf der R.SH-Bühne an der Hörn los. Auf der NDR-Bühne am Ostseekai übernimmt ab 21:30 Uhr Max Giesinger das Ruder. Der junge Schwarzwälder ist der Beweis, dass bei Casting-Shows auch beständige Acts vordere Plätze belegen können. 2012 belegte Giesinger bei "The Voice of Germany" den vierten Platz. Im Gegensatz zur Siegerin Ivy Quainoo, von der man nix mehr hört, konnte sich Max im Musik-Business behaupten und schaffte 2016 mit dem Song "80 Millionen" im Zusammenhang mit der Fußball-EM sogar einen Megahit. Also: Anschnallen, festhalten und Deutsche Songperlen par excellence geniessen. Wenn eine Kieler Woche auf so einem Niveau losgeht, kann eigentlich nix mehr schiefgehen. Das Wetter am Freitag soll (Stand Dienstag) auch OK werden, aber wen interessiert zur Kieler Woche schon das Wetter... .
Bild: flickr / Florian Straub

 
Von der Hand in den Mund – Obsternte für Jedermann und -frau PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Freitag, den 09. Juni 2017 um 09:38 Uhr

AepfelKirschen oder Äpfel frisch vom Baum und selbst geerntet schmecken einfach doppelt gut. Aber der Kleingärtner um die Ecke wird wenig erfreut sein, wenn man ohne zu fragen über die Hecke hüpft und sich an seinen Obstbäumen zu schaffen macht. Und im Zweifelsfall fühlt sich eine Mistforke im Mors auch recht unangenehm an... . Was also tun? Na klar gibt es Obstfelder z. B. mit Erdbeeren zum selber pflücken gegen Bares, aber es gibt auch zahlreiche Obstbäume und -sträucher für die kostenlose Ernte. Dies ist möglich, wenn sich diese auf öffentlicher Fläche befinden, beispielsweise am Straßenrand, an Alleen oder neben öffentlichen Parkplätzen. Dort gibt es nicht nur Obst, sondern auch Nüsse, Esskastanien oder Kräuter und vieles mehr. Wo findet man nun aber diese natürlichen Supermärkte für lau? Man kann natürlich mit offenen Augen durch die Gegend streifen. Da aber viele Augen mehr sehen, gibt es das Portal "mundraub.org". Hier können Örtlichkeiten gemeldet werden, wo die "öffentlichen Lebensmittel" zu finden sind. Diese werden auf einer interaktiven Landkarte eingetragen und sind somit für jeden zugänglich. Auch Stadtverwaltungen und Kommunen melden ihre "Besitztümer" häufig auf mundraub.rorg, um sie der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Zudem organisieren die "Mundräuber" Pflege-, Pflanz- und Ernteaktionen und spezielle "Entdeckertouren". HIER geht es zur internationalen "Speisekarte". Einfach mit der Adressuche das Wunschgebiet aussuchen und los gehts. mundraub.org übernimmt jedoch keine Garantie, dass die eigentlich öffentlichen Flächen nicht vielleicht doch verpachtet sind. Im Zweifelsfall einfach nachfragen oder – speziell wenn ein Zaun da ist: weiter zum nächsten Baum. Man sollte auch nicht säckeweise Erntegut wegschleppen. Einfach nur soviel, wie gerade benötigt. Das Obst ist schließlich für alle da. Also: Ein kleiner Klick für einen Menschen – ein großer Kick für Leib und Seele. Viel Spaß!
Bild: Wikimedia / Public Domain

 
Kieler Wochendfrage: Ab in die Förde oder ab in die Luft? PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 29. März 2017 um 09:51 Uhr

Anbaden und HoltenauDer Frühling erobert Kiel: Die Krokusse und Osterglocken recken die Köpfe in die Sonne und die Vögel zwitschern sich die Seele aus ihren kleinen Leibern. Auch die Kielerinnen und Kieler treibt es mehr und mehr vor die heimische Tür. Besonders am Wochende stellt sich immer wieder die Frage: Wohin? Erst recht, wenn man mal "etwas Anderes" unternehmen will. Das erste Aprilwochenende bietet da gleich zweimal die Gelegenheit, in Kiel Besonderes zu erleben. Am Samstag, dem 1. April sind alle eingeladen, einen herzhaften Sprung in die doch noch arg erfrischende Kieler Förde zu wagen. Was für viele eher wie ein Aprilscherz daher kommen dürfte, ist seit Jahren bereits eine beliebte Tradition. Bevor um 12:30 Uhr der offizielle Startsprung in die Badesaison 2017 stattfindet, beginnt schon eine Stunde früher das offizielle Programm in der Badeanstalt Düsternbrook. Es gibt die Gelegenheit, nochmal einen vorsorglichen Gesundheitscheck machen zu lassen und am Aufwärmprogramm mit Trainern des KMTV teil zu nehmen. Dann heißt es: Hinein in die Förde! Ob in Badebuxe, Bikini oder – wie andere Feiglinge – im Neoprenanzug. Wer einen der zahlreichen Preise absahnen möchte, sollte sich bei der Kostümwahl aber schon etwas Mühe geben. HIER gibt es noch einen Blick auf die offiziellen Anbade-Seiten von Kiel-Sailing-City. Nach ausgiebigem Abtrocknen und Aufwärmen öffnet am Sonntag, dem 2. April 2017 der Flughafen Kiel-Holtenau die Pforten. Von 11:00 bis 16:00 Uhr präsentieren sich die ansässigen Firmen und Vereine im Rahmen eines Aktionstages und gewähren interessante und spannende Blicke hinter die Kulissen des Kieler Flughafens. Von Papierflieger-Basteln bis zu Rundflügen ist alles geboten. Es gibt Tower-Führungen, Feuerwehr-Action und vieles mehr. Ferner gibt es Infos über Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. HIER gibt es einen Blick auf die Internetseiten des Aktionstages. Es gibt also keine Ausreden, dieses Wochenende mit dem Mors zuhause zu bleiben. Nix wie raus in den Kieler Frühling... .

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. März 2017 um 11:18 Uhr
 
Gegen Ausgrenzung und Diskriminierung – Gemeinsam erleben in Kiel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Mittwoch, den 24. Mai 2017 um 09:35 Uhr
Uni und Theater

Am Wochenende nach Himmelfahrt tut sich was auf Kieler Bühnen. Kultur, Information und politische Statements gibt es am Samstag an der Christian-Albrechts-Universität und am Sonntag im Kieler Schauspielhaus – und das zum Nulltarif. Los geht es am Samstag, dem 27. Mai um 15:00 Uhr auf dem Audimax Vorplatz der CAU mit dem "Campus Festival 2017 – Umsonst und draußen". Zum zweiten Mal findet das Festival unter dem Motto "Contre Le Racisme" statt und wendet sich lautstark gegen jede Ausgrenzung und Diskriminierung. Aus dem In- und Ausland bieten Bands eine musikalische Bandbreite von Latin Rock, Brachialpop, Punk bis hin zu "Straßenkötersoul" für Solidarität und Gemeinschaft. Zudem gibt es zahlreiche Infostände, an denen über die Problematik des Rassismus und des rechten Gedankenguts aufgeklärt wird. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl zu zivilen Preisen auf seine Kosten. Infos über das Line-Up des Festivals gibt es HIER. Wenn dann am Samstag noch die Sonne lacht – wonach es derzeit aussieht – steht einem stimmungsvollen Festival "umsonst und draußen" nichts im Weg. Natürlich heißt es hierzu auch: Refugees welcome! Womit wir gleich beim Thema für Sonntag wären: "All Together – Bühne frei für Geflüchtete" heißt es am 28. Mai 2017 ab 15:00 Uhr am Kieler Schauspielhaus. Nach der Eröffnung von Generalintendant Daniel Karasek gibt es auf 5 Bühnen Programme von Geflüchteten aus 10 Nationen. Menschen aus Syrien, Armenien, Eritrea und vielen weiteren Ländern stellen beispielsweise mit szenischen Darstellungen, Filmen, Musik ihre Heimat ,ihre Kultur und natürlich sich selbst vor. So schwinden Berührungsängste und es wird klar, dass Integration keine Einbahnstraße sein muss. Der Eintritt für dieses Theatererlebnis ist frei. Weitere Infos: HIER. Ein Wochenende voller kultureller Erlebnisse und zwischenmenschlicher Erfahrungen – vereint mit Verständigung und politischer Information – wartet. Nicht warten lassen – hingehen. Wie gesagt: Kost nix!
Bild: Theater Kiel

 
Raus in den Frühling, rauf auf den Sattel – Mit dem Rad durch Kiel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Freitag, den 24. März 2017 um 10:24 Uhr

RadtourEs ist wieder geschafft: Der Winter hat sich nahezu unverrichteter Dinge vom matschigen Acker gemacht und schon weht das laue Frühlingslüftchen – dann und wann auch noch eisig und feucht – durch die Straßen und über die Förde. Immer mehr Menschen machen sich nun daran, das olle Fahrrad aus dem hintersten Kellerloch zu kramen. Schnell einen frühlingsfrischen Funktions-Check und schon heißt es: rein in den Sattel, in die Pedale treten und ab nach... - ja wohin eigentlich? In der Freizeit ziellos durch die Gegend zu biken, ist auch nicht jedermanns / -fraus Ding. Aber die Landeshauptstadt Kiel läßt ihre radfahrenden Schäfchen nicht im Stich: Zu verschiedenen Interessenschwerpunkten wurden – herausgegeben vom Kieler Tiefbaumant - Pläne für Radtouren zusammengestellt, die nach Lust, Laune und Kondition vom Umfang her auch variabel sind. Alle, die neu in Kiel sind, können ihre neue Heimat gleich auf drei Törns unter die Pedale nehmen. Diese unterteilen sich in Nordwest, Südwest und Ostufer. Natürlich können auch Kieler Eingeborene auf diesen Touren neue Altigkeiten der Stadt erkunden. Gleich auf zwei verschiedenen Routen kann man auf den Spuren von Tatort-Kommissar Borowski die Drehorte des Krimi-Urgesteins abklappern. Man kann beispielsweise von Leichenfundort zu Leichenfundort radeln oder das "Polizeipräsidium" in der Arkonastraße besuchen. Natürlich darf auch die Holtenauer Hochbrücke nicht fehlen, auf der Borowksi seinem klapprigen Passat einst den Gnadenschuss verpasste. Wer es etwas ruhiger mag, ist bei der maritimen Radtour gut aufgehoben. Sportlich wird es hingegen bei der Mountainbiketour. In den Flyern gibt es neben der Streckenführung natürlich auch nützliche Infos zu den einzelnen Tourpunkten. Bei drei Fahrradrallyes kommen sogar Ratefüchse mit einem jeweiligen Frage- / Antwortspiel auf ihre Kosten. Service am Rande: Zu fast jeder Tour gibt es Dateien für das Navi oder Smartphone kostenlos zum Download. Wo? HIER! Hier kann man auch die Flyer herunterladen. Diese gibt es auch kostenlos im Umsteiger am Hauptbahnhof zum Mitnehmen. In diesem Sinne: ab in die Pedale und statt Hals- und Beinbruch: Plattfuß und Kettenriss... .
Bild: flickr / satta

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 24. März 2017 um 10:28 Uhr
 
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