Tipps und Service
Langes Wochenende: Bauernmarkt auf der Großbaustelle PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Donnerstag, den 28. September 2017 um 11:15 Uhr

BauernmarktDer Kieler Sommer, der im Grunde genommen ein schlechter Witz war, ist nun auch offiziell vorbei. Ein weiteres Zeichen, dass nun der hoffentlich güldene Herbst angebrochen ist, sind die Bauernmärkte, die nun allenthalben abgehalten werden. Vom 29. September bis zu 01. Oktober haben nun auch die Kielerinnen und Kieler die Gelegenheit, herbstliche Genüsse vor Ort zu probieren oder den Einkauf an den heimischen Herd zu schleppen. Kiels größte Baustelle – zwischen Alter Markt und Sophienhof – steht dabei ganz im Zeichen der regionalen Bauern, Schlachter und (Kunst-) Handwerker. Allerlei Obst und Gemüse, frisch vom Baum oder vom Acker, heimische Fleisch- und Wurstspezialtitäten, Käse, Honig und handwerklich gekochte Marmeladen warten auf Schleckermäuler. Neben diversen Imbiss- und Getränkeständen gibt es im "Zelt der Hausmannskost" leckere Gaumenschmeichler und ein norddeutsch gezapftes kühles Blondes. Doch nicht nur Mund und Magen kommen beim Bauern- und Regionalmarkt auf ihre Kosten. Auf dem Alten Markt ist beispielsweise "Schmieden für die Menschenrechte" angesagt, wo Jederfrau und -mann gegen einen Obolus selber den Hammer schwingen kann und Selbsgeschmiedetes zum Angeben ins lauschige Wohnzimmer stellen kann. Der Erlös kommt der Menschenrechtsorganisation "Target" zugute. Zudem gibt es entlag der Holstenstrasse reichlich Trecker und landwirtschaftliche Geräte zu bewundern. Natürlich kommen auch die Lütten nicht zu kurz. Im Gettorfer Streichelzoo warten kleine und größere Fellknäuel auf Liebkosungen und auch das Bauerndiplom will gemacht werden – welcher Knirps scheißt nicht gerne mit Gummistiefeln um sich. Das jährliche Gewinnspiel – die Anzahl der Kürbisse in den Schaufenstern zählen oder schätzen – darf natürlich auch nicht fehlen und bietet wieder tolle Gewinne. Wie es sich für einen zünftigen Bauernmarkt gehört, gibt es auch am Sonntag, dem 01. Oktober Gelegenheit zum ausgiebigen Shoppen. Außerdem machen auch die Geschäfte in der Kieler Innenstadt und in weiteren Einkaufszentren der Landeshauptstadt von 13 – 18 Uhr die Pforten auf. Einem genüsslichen Einkaufsbummel mit guten Freunden oder der ganzen Familie steht also nix im Weg. Auf gehts, kleine und große Kielerinnen und Kieler: das herbstliche Shoppingevent sollte man nicht warten lassen – und immer lächeln dabei...
Bild: flickr / Norbert Staudt

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 28. September 2017 um 22:28 Uhr
 
Wissenschaft im CITTI-Park: Wie der Tag zur Nacht wird PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Donnerstag, den 28. September 2017 um 07:33 Uhr

WissenschaftWas haben Städte wie Barcelona, Paris, London oder Wien gemeinsam mit Preetz, Plön, Rendsburg, Eckernförde oder Kiel? Richtig! In all diesen Städten wird am 29. September die "European Researchers´ Night" begangen, oder: die "Nacht der Wissenschaft" geht über die Bühne. In Kiel beginnt die Nacht bereits um 10:00 Uhr. Der Veranstaltungsort ist in diesem Jahr der CITTI-Park und das dort angesiedelte UKSH-Gesundheitsforum. Besonders Kinder und Jugendliche sollen mit Wissenschaft zum Anfassen Spaß an der Sache bekommen. So zeigen Studierendende der CAU bei der "Behandlung" der mitgebrachten verletzten oder kranken Plüschtiere, dass der Arztbesuch gar nicht so schlimm sein muss, wenn auch Kinder wissen, was sie erwartet. Der Forschungsexpress lädt von 12:00 bis 20:00 Uhr zu den unterschiedlichsten Mitmachexperimenten ein. Dabei geht es von der Reaktion von Kunsstoffen bis hin zur Kriminaltechnologie – welcher Nachwuchswissenschaftler möchte nicht mal ein wichtig dreinblickendes Mitglied eines CSI-Teams spielen? Die Erwachsenen können sich derweil über Europäische Wissenschaftsförderprogramme informieren oder spannende Vorträge über die verschiedensten medizinischen Themen im UKSH-Gesundheitsfroum verfolgen. In Eckernförde beginnt die Nacht der Wissenschaft später. Ab 15:00 Uhr stehen verschiedene Veranstaltungsorte zwischen Reeperbahn und der Schiffsbrücke am Stadthafen unter wissenschaftlicher Beobachtung. So öffnen sich die Forschungsschiffe "Littorina" und "Kurt-Hahn" den Blicken der neugierigen Besucher. Man kann sich über "Meeresleuchten" informieren oder Solarzellen selber herstellen. Im Ostsee-Info-Center kann man im wahrsten Sinne des Wortes der Ostsee auf den Grund gehen oder den spannenden Berichten über den Forschungsalltag von Kieler Meereswissenschaftlern lauschen. Die einzelnen Programmpunkte, auch die der Veranstaltungen in Preetz, Rendsburg und Plön gibt es HIER zum Nachlesen. Es ist niemand zu jung oder zu alt, um von lebendig präsentierter Wissenshaft nicht noch etwas lernen zu können. Eintritt frei – Leinen los: Wissenschaft zum Anfassen und Ausprobieren am Freitag, dem 29. September 2017 vor der eigenen Haustüre!
Bild: flickr / clement127

 
Anders, gratis und mitmachbar: 15. Kieler Open Source und Linux Tage PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Dienstag, den 12. September 2017 um 10:14 Uhr

KOSLT2017Bereits zum 15. Mal steht das Kieler Innovations- und Technologiezentrum (Kitz) in der Schauenburger Straße 116 ganz im Zeichen der frei nutzbaren Informationstechnologie. Mit anderen Worten: Das Programm für die diesjährigen Open Source und Linux Tage steht und geht am 15. und 16. September über die Bühne. Die Veranstalter haben eine Fülle von Vorträgen und Workshops zu diesem Thema zusammengestellt, die ihresgleichen suchen und nur schwer finden dürften. Jeweils von 10 bis 18 Uhr dreht es sich nicht nur um das immer beliebter werdende Betriebssystem Linux, sondern um kostenlos nutzbare Open Source Software. Diese Programme sind nicht nur für "Otto Normalverbraucher" interessant, auch Handels, Produktions und Dienstleistungsunternehmen – ja sogar die öffentliche Verwaltung – setzt immer häufiger auf derartige Komplettsysteme. Für all jene Bereiche gibt es an diesem Wochenende Tipps und Kniffe für Anwender und auch Programmierer. Auf die einzelnen Programmpunkte einzugehen, würe hier den Rahmen sprengen. Deshalb einfach HIER im Programm stöbern. Allen, die beim Begriff "Linux" noch ein großes Frageziechen im Gesicht haben, sei der "Linux Presentation Day" ans Computerherz gelegt. In diesem Rahmen gibt es am Donnerstag, dem 14. September von 16 bis 18 Uhr einen "Crashkurs" in Sachen Linux mit Möglichkeiten zum selber Testen. Aber auch, wer nicht so firm in Linux und den anderen Programmen ist, findet bei den Kieler Open Source und Linux Tagen immer helfende und geduldige Ansprechpartner in lockerer Atmosphäre. Was kostet nun der Spaß? Nix! Mitbringen sollte man nur Zeit und Interesse.
Bild: Kieler Open Source und Linuxtage

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 12. September 2017 um 22:17 Uhr
 
Bay Area trifft Fördeblick: Kiel und San Francisco werden Partnerstädte PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Donnerstag, den 21. September 2017 um 10:23 Uhr

Golden Gate BridgeStädtpartnerschaften haben in Kiel eine lange Tradition. 1925 wurde Sonderburg die erste Kieler Partnerstadt. Auch nach dem 2. Weltkrieg wurden die internationalen Freund- und Partnerschaften wurden gepflegt und erweitert. Städte wie Brest (Frankreich), Coventry (England) und Vaasa (Finnland) wurden offizielle Städtepartner Kiels. Auch die Städtepartnerschaftserweiterung nach Osten war erfolgreich, wie die Beispiele Gdynia (Polen), Tallin (Estland) sowie die russischen Städte Sovetsk und Kaliningrad belegen. Auch mit den türkischen Städten Samsun und Hatay bestehen Partnerschaften und selbst das heimische Deutschland ist mit Stralsund in diesem Reigen vertreten. Die "exotischste" Partnerstadt von Kiel ist seit 2013 sicherlich Moshi Rural in Tansania. Nun geht der Blick (endlich) über den großen Teich. Und nicht irgendeine beliebige Amerikanische Stadt steht vor der Partnerschaft mit Kiel: Mit San Francisco geht eine der bekanntesten Städte der USA den Partenrschaftsvertrag mit der Landeshauptstadt ein. Die Städtegründung von "Frisco" geht zurück in das Jahr der Unabhängigkeit der USA 1776. Schon bald gaben Missionare der Franziskaner der Ortschaft den Namen ihres Ordens: San Francisco de Asis (Heiliger Franz von Assisi). Mitte des 19. Jahrhunderts lockte der "Goldrausch" die Sucher des Reichtums in die Stadt an der ruhigen Pazifikbucht, die bald im Volksmund "Golden Gate" genannt wurde. Banken, wie "Wells Frago" wurden in der Folge gegründet und auch der fränkische Einwanderer Levi Strauss begann hier, seine weltberühmten Hosen zu nähen. Doch es gab auch brutale Rückschläge in der Geschichte der Stadt, wie das verheerende Erdbeben im Jahre 1906, dem tausendende Menschen zum Opfer fielen. Aber San Francisco stand wieder auf und setzte seine Entwicklung fort. Die bekannteste Sehenswürdigkeit ist natürlich die 1937 fertiggestellte Golden Gate Bridge. Berüchtigt ist hingegen die in der Bucht liegende Insel Alcatraz, auf der erst ein Leuchtturm gebaut wurde, bevor dort ein Hochsicherheitsgefängnis errichtet wurde, das bis 1963 in Betrieb war und aus dem es der Legende nach (auch wegen der Insellage) kein Entrinnen gab. Mittlerweile ist die Gefängnisinsel eine Touristenattraktion. Auch als Kulisse für Filme und Fernsehserien gab die markante Stadt gerne ihe Gesicht her. Clint Eastwood sorgte beispielsweise als "Dirty Harry" Callahan für robuste Ordnung, bevor ihm als einer der wenigen - zumindest im Film - die "Flucht von Alcatraz" gelang – oder auch nicht... Am Freitag, dem 22. September 2017 ist es dann soweit. San Franciscos Bürgermeister Edwin M. Lee, angereist mit ein 40köpfigen Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung, unterzeichnet in Kiel mit seinem Amtskollegen Ulf Kämpfer den Partnerschaftsvertrag der beiden Städte. Am folgenden Samstag, dem 24. September sind dann alle Bürgerinnen und Bürger zur "San Francisco – Kiel Friendship Party" im Camp 24/7 an der Kiellinie eingeladen. Von 14 bis 22 Uhr wird mit einem bunten Programm die Städtepartnerschaft gefeiert. Auch Bürgermeister Lee freut sich darauf "seine" Kieler mal persönlich kennen zu lernen. Vielleicht halten sich ja auch einige Landeshauptstädter ja auch an die Empfehlung aus dem berühmtesten San Francisco-Song, und stecken sich ein Paar Blumen ins Haar: "Be sure to wear some flowers in your hair". In diesem Sinne: Welcome to Kiel, San Francisco!
Bild: flickr / Kevin Jarrett

 
Alle Wege führen durch Kiel – manche dauern jetzt etwas länger PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   
Freitag, den 01. September 2017 um 09:24 Uhr

HolstenstrasseInzwischen dürfte es wohl Jeder bemerkt haben: Die Kieler Innenstadt wird umgegraben. Die alte Woolworth-Welle und der C&A-Markthallenkomplex sind platt gemacht und die Bagger scheinen kurz durch zu schnaufen, bis ab kommenden Montag die nächte Großbaustelle aufmacht: Die Arbeiten für den "Kleinen-Kiel-Kanal" gehen los, für den sich auf Sicht wohl der Name "Holsten-Fleet" durchsetzen könnte. Der Bereich vom Bootshafen bis zur Kehedenstraße wird umgebaut von der trist-zugigen Holstenbrücke in eine Flanier- und Verbleibemeile mit breitem gastronomischen Angebot. Ob der Umbau Not tut, darüber gehen die Meinungen auseinander. Fest steht nur, dass die Attraktivität der Kieler Innenstadt dringend einen Anschub braucht. Nun soll es also das Holsten-Fleet richten. Dass große Baurbeiten in solch einer zentralen Lage auch Auswirkungen auf den Individual- und ÖPN-Verkehr haben ist logisch. So werden die Holstenbrücke und der Berliner Platz für den Verkehr voll gesperrt. Die Buslinien werden ab Sonntag, dem 03. September 2017 außen um den gesperrten Bereich herumgeleitet Die Linie 11 fährt künftig von Norden über die Rathausstraße und Exerzierplatz Richtung Hauptbahnhof (Gegenrichtung entsprechend). Andere Linien fahren von Norden aus über die Brunswik, Schlossgarten, Schwedenkai und Hafenstraße über die Andreas-Gayk-Straße in Richtung Hauptbahnhof (Gegenrichtung entsprechend). Für die Buslinien, die vorher an der Holstenbrücke gehalten haben, wird in Höhe Schwedenkai in beide Richtungen eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Durch die Umleitung kommt es bei einigen Buslinien zu Fahrtzeitverschiebungen. Diese führen bei einigen Linien zu geänderten Abfahrtzeiten. Gerade im Hinblick auf das neu beginnende Schuljahr am 4. September, sollten die Schülerinnen und Schüler sich rechtzeitig, beispielsweise anhand der Fahrplanseite der KVG, über die neuen Zeiten informieren. Tipp auch an die Eltern: Schaut gerne mal für die Kiddies mit und sagt ihnen Bescheid, nicht dass es gleich am Montag schon Mecker vom Lehrer gibt. In diesem Sinne: "Gut Holz" den Bauarbeiten, etwas Geduld den Buspassagieren und allen Lernwilligen viel Spaß im neuen Schuljahr (echt ehrlich) – und immer lächeln dabei...
Bild: flickr / Rüdiger Stehn

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 06. September 2017 um 12:15 Uhr
 
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